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Bankverbindungen

Normalerweise wird der Lohn eines Mitarbeiters auf sein Lohnkonto ausbezahlt. Es gibt aber Fälle, in denen eine Aufteilung der Auszahlung nötig ist. In pebe LIVE können Sie mehrere Bankverbindungen hinterlegen und alle möglichen Vorgaben abdecken. Für das Auszahlungssplitting benötigen Sie eine kostenpflichtige Lizenz.

Auszahlung an einen Empfänger

Komplette Auszahlung an den Mitarbeiter

Beim häufigsten Fall, wird der komplette Auszahlungsbetrag auf das Konto des Mitarbeiters überwiesen.

Erfassen Sie dazu die IBAN und die Bezeichnung wie z.B. Lohnkonto. Entspricht der Kontoinhaber nicht dem Lohnmitarbeiter, so ist die „Auszahlung and dritten“ zu aktivieren (Siehe Komplette Auszahlung an anderen Kontoinhaber im Folgeabschnitt).

Komplette Auszahlung an anderen Kontoinhaber

Es gibt Fälle, wo der komplette Lohn auf das Konto eines anderen Kontoinhabers (Ehepartner, Vormund) ausbezahlt wird.

Die Berechnung erfolgt identisch der Auszahlung an den Mitarbeiter. Hier ist der Kontoinhaber auf „Auszahlung an dritten“ umzustellen und Vorname, Name und PLZ, Ort des Inhabers sind zu erfassen. Soll der Überweisung ein Zahlungsgrund wie Vormundschaftsentscheid oder Betreibungsnummer mitgeliefert werden, so können Sie diesen als „Mitteilung“ erfassen.

Splittung der Auszahlung

Müssen Teile der Lohnauszahlung an Drittpersonen oder Institutionen überwiesen werden, so spricht man von einer Lohnsplittung.
Beispiele:

  • Lohnabzüge für Betreibungsämter
  • Alimente für geschiedene Ehepartner und Kinder
  • Auszahlung Existenzminimum an Mitarbeiter, Rest ans Betreibungsamt
  • Aufteilung der Auszahlung auf mehrere Konten des Lohnmitarbeiters
  • usw.

Entscheidend für die Berechnung der Anteile ist die Reihenfolge, in der die einzelnen Auszahlungen sortiert sind. Beispiel:

  1. CHF 500.– ans Betreibungsamt Frauenfeld
  2. CHF 1’000.– an den geschiedenen Ehepartner
  3. 100% Restbetrag an den Lohnmitarbeiter

Sind die Auszahlungsangaben falsch erfasst so, dass mehr Geld ausbezahlt werden soll, als tatsächlich in der Lohnabrechnung als Auszahlungsbetrag zur Verfügung steht, so ist eine Auszahlung nicht möglich und Sie erhalten bei der Lohnberechnung eine entsprechende Meldung angezeigt.

Übersteigt der Auszahlungsbetrag der Lohnabrechnung die verteilten Gelder gem. Bankverbindungen, so wird der nicht verteilte Betrag zur Auszahlung an den Lohnempfänger (Zahlungsverbindung mit Typ „Lohnempfänger“) addiert.

Berechnungsvarianten

Fixer Betrag

Mit dieser Berechnungsart kann ein vorher festgelegter Betrag ausbezahlt werden. Beispiele: Alimente, Betreibungen

Prozent vom Auszahlungsbetrag (der Lohnabrechnung)

Die Berechnungsart „Prozent auf Auszahlung“ berechnet den Anteil auf Grund des Auszahlungsbetrags der Lohnabrechnung.

Prozent auf Rest

Verwenden Sie diese Berechnungsart für die Auszahlung des bis dahin noch nicht verteilten Restbetrags. Diese Auszahlung sollte immer als letztes erfolgen, da sonst Fehler entstehen und die Auszahlungen nicht erfolgen können.

Beispiele:
Der Rest des Lohnes nach Abzug der Alimente geht an den Lohnmitarbeiter.
Der Rest, nach Auszahlung des Existenzminimums an den Mitarbeiter, geht ans Betreibungsamt.
20 % des zu verteilenden Rests sollen auf das Sparkonto des Mitarbeiters anstelle aufs Lohnkonto überwiesen werden.

Vermerk Auszahlung auf Lohnabrechnung

Damit der Lohnmitarbeiter sieht, auf welche(s) Konto/Konten sein Lohn ausbezahlt wird, werden die Auszahlungsangaben auf die Lohnabrechnung gedruckt.

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