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Mahnung

Effektive Auftragsverwaltung: Der Schlüssel zum Erfolg für KMU

Von

Philipp Smolarz

·

Veröffentlicht am

27.01.2023

Effektive Auftragsverwaltung

Für KMU ist die Auftragsverwaltung wichtig, um erfolgreich zu sein und zu wachsen. Dabei geht es um alles von Angeboten bis hin zu Rechnungen und man hat viele Kontakte (Touchpoints) mit Kunden. Je nach Branche sind das unterschiedlich viele. Um alles gut im Griff zu haben und Zeit und Ressourcen sinnvoll zu nutzen, brauchst du eine gute Auftragsabwicklung. In diesem Beitrag bekommst du alles Wichtige zum Thema zusammengefasst.

Welche Dokumenttypen gibt es?

Für strukturierte Interaktionen mit deinen Kunden benötigst du folgende Dokumente für die Auftragsverwaltung, auf die wir noch genauer eingehen:

  • Offerte
  • Auftragsbestätigung
  • Vertrag
  • Rechnung
  • Mahnung
  • Lieferschein
  • Quittung

Alle Dokumente solltest du standardisieren und ihren Inhalt klar gestalten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass du sie in einer gut organisierten Ordnerstruktur oder einem Dokumentenmanagementsystem ablegst.

Offerte: Überzeugende Angebote abgeben

Wenn jemand auf dein Unternehmen aufmerksam geworden ist und mehr über deine Produkte und Dienstleistungen erfahren möchte, erwartet er von dir eine schnelle Antwort. Als KMU bekommst du regelmäßig solche Anfragen. Um Zeit zu sparen, kannst du Vorlagen für Angebote bereithalten und diese nur an die jeweilige Anfrage anpassen, anstatt jedes Mal von vorne zu beginnen.

Ein Angebot sollte einige wichtige Aspekte abdecken, wie z.B. die Preise und Konditionen der angebotenen Leistungen, Lieferzeiten und Ansprechpartner, und eventuelle Zahlungsbedingungen. Es ist auch wichtig, anzugeben, wie lange das Angebot gültig ist. Als Bonus, kannst du in diesem Schritt auch kommunizieren, was dein Angebot besser macht als deiner Konkurrenten.

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Auftragsbestätigung: Direkte Rückmeldung zur Steigerung der Kundenzufriedenheit

Wenn ein Kunde eine Bestellung bei dir aufgibt, musst du das akzeptieren und bestätigen. Das nennt man eine Auftragsbestätigung. Normalerweise musst du das nur machen, wenn der Kunde etwas anderes bestellt als du angeboten hast oder wenn kein Angebot gemacht wurde. Aber es ist auch eine gute Idee, immer eine schriftliche Bestätigung zu senden, um Missverständnisse zu vermeiden und den Kunden zufrieden zu stellen. Experten empfehlen schriftliche Auftragsbestätigungen auch ohne Verpflichtung zu versenden, da sie die Kundenzufriedenheit steigern und Missverständnisse, gerade im Zusammenhang mit grösseren Aufträgen, vermeiden.

Fasse in der Auftragsbestätigung alles Vereinbarte schriftlich zusammen und bedanke dich beim Kunden für die Beauftragung. Zusammenfassend ist eine Auftragsbestätigung ist ein Dokument, indem du die Annahme einer Kundenbestellung bestätigst und die Details des Auftrags zusammenfasst.

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Vertrag: Rechtliche Beziehungen zwischen Unternehmen und mit Kunden regeln

Vertragsunterlagen spielen im Rahmen der Auftragsverwaltung, wenn es um größere Aufträge oder langfristige Beziehungen geht. In ihnen werden alle Aspekte der Zusammenarbeit festgelegt, wie zum Beispiel maximale Liefermengen, langfristige Preise oder Durchführungsdetails. Beispielsweise kann ein Bauprojekt vertraglich fixiert werden. Das ist wichtig, um im Falle von Rechtsstreitigkeiten Beweise zu haben und Risiken zu minimieren. In kleinen und mittelständischen Unternehmen sollten Vertragsunterlagen besonders gut aufbewahrt werden, da sie oft langfristige Auswirkungen haben.

Rechnung: Damit der Kunde auch rechtzeitig bezahlt

Rechnungen sind wohl die bekanntesten Dokumente der Auftragsverwaltung. Sie enthalten üblicherweise einige Standardelemente wie:

  • Rechnungsnummer und -datum
  • Kundeninformationen
  • Leistungsbeschreibung, die eine detaillierte Darstellung der Produkte oder Dienstleistungen, die in Rechnung gestellt werden, sowie deren Menge und Preis beinhaltet
  • Enthaltene Steuern und Abgaben
  • Zahlungsbedingungen, einschliesslich Zahlungsarten und -fristen
  • Kontaktinformationen des Unternehmens

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Mahnung: Wenn der Kunde nicht zahlt

Mahnungen sind ein lästiges Thema für KMU und generell jeden, der Geld einfordert. Das Erstellen der Forderungen kostet Zeit und bringt gut funktionierende Geschäftsbeziehungen leicht ins Wanken. Eine saubere Dokumentation der Leistungserfassung in den vorherigen Schritten der Auftragsverwaltung macht den Umgang mit diesen Situationen um ein Vielfaches leichter. Um eigene Ressourcen effizient einzusetzen und sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, beauftragen viele klein- und mittelständische Unternehmen externe Dienstleister mit dem Forderungsmanagement oder haben ein integriertes Mahnwesen in ihrer Buchhaltungssoftware.

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Lieferschein: Auflistung der gelieferten Waren

Ein Lieferschein ist ein Dokument, das Unternehmen verwenden, wenn sie Produkte an einen Kunden liefern. Er dient als Nachweis dafür, dass dem Kunden die Ware geliefert wurde und welche Artikel die Lieferung enthielt. Neben dem Lieferdatum, den Lieferbedingungen, unter denen die Ware geschickt wurde, und der Artikelliste enthält das Dokument Information zu dir und deinem Kunden. Bei Empfang quittiert der Kunde den Erhalt der Ware mit seiner Unterschrift. Sollten Transportschäden bestehen, muss der Kunde diese bei Eingang anzeigen.

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Quittung: Zahlung erfolgt und Bestätigung gesendet

Auch Quittungen kennt jeder aus dem Alltag beispielweise von der Supermarktkasse. Sie bestätigen dem Empfänger, dass die Person oder das Unternehmen den geschuldeten Betrag vollständig beglichen hat. Daher hat dieses Dokument der Auftragsverwaltung besonders hohe Relevanz für den Kunden.

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Zeit und Geld sparen, indem du Abläufe mit Software automatisierst

Der Beitrag zeigt dir bereits, dass die Auftragsverwaltung viele Dokumente beinhaltet, die regelmässig erstellt und abgelegt werden müssen. Alle kundenbezogenen Aufgaben von KMU im Zusammenhang mit der Auftragsverwaltung lassen sich im heutigen, digitalen Zeitalter standardisieren und automatisieren. Dafür gibt es mittlerweile eine grosse Auswahl an Software für unterschiedliche Bedarfe.

Die Auftragsabwicklung mit Software ist weniger fehleranfällig, kosten- und zeitsparend. Verschiedene Schnittstellen verbinden dabei die Auftragsverwaltung mit anderen Abteilungen des Unternehmens.

Administrative Auftragsverwaltung ist ein zentraler Unternehmensprozess für dich als KMU. So lästig administrative Tätigkeiten auch sind, sind sie neben dem Kerngeschäft für kleine und grössere Unternehmen gleichermassen wichtig, um ihr Geschäft weiterzuentwickeln und sicherzustellen, dass erbrachte Leistungen bezahlt werden.

Dabei sind die Dokumente der Auftragsverwaltung, die du nutzt, um eine Geschäftsbeziehung anzubahnen, zu fixieren und zu monetarisieren, ein wichtiges Sprachrohr zu deinen Kunden. Gestalte sie so, dass sie das von dir gewünschte Unternehmensimage transportieren.

Spare Zeit, indem du clevere Softwarelösungen nutzt, um wiederkehrende Standardprozess zu automatisieren. Umso schneller dein Kundenstamm und der Umsatz deines Unternehmens wächst, desto mehr lohnt sich dieses Investment in professionalisierte Lösungen externer Dienstleister.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Auftragsverwaltung?

Die Auftragsverwaltung umfasst den gesamten Prozess von der Offerte bis zur bezahlten Rechnung. Sie beinhaltet alle wichtigen Dokumente und Kundenkontakte während der Auftragsabwicklung – darunter Offerten, Auftragsbestätigungen, Verträge, Rechnungen, Mahnungen, Lieferscheine und Quittungen. Eine gut organisierte Auftragsverwaltung hilft KMU, Zeit und Ressourcen effizient einzusetzen und den Überblick über ihre Aufträge zu behalten.

Welche Dokumente gehören zur Auftragsverwaltung?

Der Beitrag nennt sieben zentrale Dokumente der Auftragsverwaltung: Offerte, Auftragsbestätigung, Vertrag, Rechnung, Mahnung, Lieferschein und Quittung. Alle Dokumente sollten standardisiert, übersichtlich gestaltet und in einer klaren Ordnerstruktur oder einem Dokumentenmanagementsystem abgelegt werden, damit sie jederzeit schnell auffindbar sind.

Warum ist eine Auftragsbestätigung wichtig?

Eine Auftragsbestätigung bestätigt die Annahme einer Kundenbestellung und fasst alle vereinbarten Leistungen schriftlich zusammen. Laut Beitrag ist sie insbesondere dann erforderlich, wenn der Kunde von der ursprünglichen Offerte abweicht oder keine Offerte erstellt wurde. Experten empfehlen jedoch, grundsätzlich schriftliche Auftragsbestätigungen zu versenden, da sie Missverständnisse vermeiden und die Kundenzufriedenheit erhöhen.

Welche Rolle spielen Rechnungen und Mahnungen in der Auftragsverwaltung?

Rechnungen sorgen dafür, dass erbrachte Leistungen korrekt abgerechnet werden und enthalten unter anderem Rechnungsnummer, Leistungsbeschreibung, Zahlungsbedingungen und Kontaktdaten. Wird eine Rechnung nicht fristgerecht bezahlt, kommt das Mahnwesen zum Einsatz. Der Beitrag betont, dass eine saubere Dokumentation der vorherigen Schritte die Bearbeitung offener Forderungen erheblich erleichtert.

Warum sollten Unternehmen ihre Auftragsverwaltung digitalisieren?

Der Beitrag erklärt, dass sich viele Aufgaben der Auftragsverwaltung standardisieren und automatisieren lassen. Digitale Prozesse sind weniger fehleranfällig, sparen Zeit und Kosten und können über Schnittstellen mit anderen Unternehmensbereichen verbunden werden. Dadurch wird die gesamte Auftragsabwicklung effizienter und Unternehmen können sich stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Wie unterstützt pebe Live bei der Auftragsverwaltung?

Mit pebe Live können Unternehmen den gesamten Prozess der Auftragsverwaltung digital abbilden – von der Offerte über die Auftragsbestätigung bis hin zur QR-Rechnung und dem Mahnwesen. Durch die Automatisierung wiederkehrender Standardprozesse reduziert die Software den administrativen Aufwand, minimiert Fehler und unterstützt KMU dabei, ihre Aufträge effizient und professionell abzuwickeln.

Über den Autor

Philipp Smolarz

Inhaber und Geschäftsführer pebe AG

Seit weit mehr als einem Jahrzehnt ist Philipp Smolarz als Unternehmer in der Softwarebranche tätig. Seine Fachkenntnisse in der Buchhaltungsbranche fundieren auf die langjährige Praxiserfahrung in leitender Position. Neben seinem tiefgreifenden Branchenwissen liegen seine Kernkompetenzen insbesondere in der Strategieentwicklung, der Unternehmens- und Personalführung sowie im Marketing & Vertrieb.

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